Fachartikel-Blog

Coaching für Führungskräfte in der Pflege

Personenzentrierte Führung in der Pflege

von Tobias Münzenhofer, Georg Vogel (Kommentare: 0)

Wir denken, dass personenzentriertes Führen sich in vielen alltäglichen Führungssituationen und bestehenden Formaten praktizieren lässt und dass die konstruktive, bewusste Herstellung und Pflege guter Arbeitsbeziehungen kein Luxusgut ist; vielmehr ist sie eine essentielle Voraussetzung, um das wesentlichste Gut zu schaffen: Beziehung und Vertrauen (in Person und Arbeitsverhalten).

Perry Wunderlich, Fotowettbewerb Lichte Momente - Alzheimergesellschaft Schleswig Holstein

Herausforderndes Verhalten gemeinsam verstehen und gemeinsam handeln

von Tobias Münzenhofer (Kommentare: 1)

Zu den Voraussetzungen gelingender Interaktionen gehören: der Respekt und die Anerkennung seiner Einzigartigkeit als Mensch und nicht seine Klassifizierung und möglicherweise Stigmatisierung als Demenzkranker. Wichtig ist hier die kritische Reflektion, weil die Verletzung sozialer Normen und Verhaltenserwartungen zu Stress und zumeist unbewussten Distanzierungen führt. Menschen mit Demenz könnten so teilweise korrigiert, erzogen oder vernachlässigt werden.

Gerontopsychiatrie Pflege Fortbildung

Herausforderung in der gerontopsychiatrischen Pflege

von Tobias Münzenhofer (Kommentare: 1)

Demografischer Wandel, Zunahme der Zahl von Menschen mit Demenz; der alte Mensch im Krankenhaus als „Störfall“, Pflegeheim als Schattenpsychiatrie! – diese Schlagworte begegnen uns im öffentlichen und beruflichen Kontext.

Gewaltspirale und Gewaltprävention in der Pflege -Fortbildung

SPIRALE DER GEWALT IN PFLEGEBEZIEHUNGEN

von Tobias Münzenhofer (Kommentare: 0)

SPIRALE DER GEWALT IN PFLEGEBEZIEHUNGEN Wie entsteht Gewalt? Was sind Auslöser von Gewalt? Welche Gewaltpräventionen gibt es? Welche Aufgaben haben Führungskräfte? Ist eine gewaltfreie Pflege überhaupt möglich? Gewalt in der Pflege, eines der letzten Tabus in unserem professionellen Tun? Dabei reden wir so viel darüber… und das Tabu ist dabei nicht das Thema an sich, sondern wie wir darüber reden. In der Regel so, als ob es die anderen betrifft, nicht aber mich selbst.

Personalentwicklung in der Gerontopsychiatrischen Versorgung

Personalentwicklung in der Gerontopsychiatrischen Versorgung – Pädagogische Führungsmentalität = können x wollen × dürfen

von Tobias Münzenhofer (Kommentare: 0)

Personalentwicklung in der Gerontopsychiatrischen Versorgung – Grundsätzlich sind Mitarbeiter fast immer leistungsbereit. Pflegende wollen ihre Aufgaben gut erledigen, um sich selbst individuell emotional zu belohnen. Wer kann, aber nie darf, will irgendwann auch nicht mehr. Wer wirklich will, wird sich das Können gerne aneignen. Wer etwas gut kann, wird es auch wollen. Die drei Komponenten Wollen, Können und Dürfen beeinflussen sich also gegenseitig und können einander verstärken oder abschwächen.

Verstehenshypothese-LICHTBLICKE-DEMENZSTRATEGIE

Fallbesprechung und Verstehenshypothese im Team bei Menschen mit Demenz

von Tobias Münzenhofer (Kommentare: 0)

Den persönlichen Ausgangspunkt (→ Annahmen über Menschen mit Demenz) reflektieren, die Selbstwirksamkeit der Pflegebedürftigen wahrnehmen und ihnen diese erfahrbar machen. – Die Verstehende Diagnostik → Verstehenshypothese geht viel tiefer und wirkt nachhaltiger als gutgemeinte theoretische Modelle, Methoden und pauschale Kommunikationsregeln.

Führungsaufgabe zum DNQP Expertenstandard zur Beziehungsgestaltung in der Pflege bei Menschen mit Demenz.

Aufgaben der Pflegedienstleitung zum DNQP Expertenstandard zur Beziehungsgestaltung der Pflege von Menschen mit Demenz

von Tobias Münzenhofer (Kommentare: 0)

Dieser Expertenstandard unterscheidet sich in der Umsetzung zu allen bisher dagewesenen Standards, da dieser, Rahmenbedingungen beschreibt die für ein person-zentriertes Arbeitsfeld notwendig sind. Durchaus kann dieser Standard als NEUANFANG und evidenzbasiertes Instrument der Organisations- und Teamentwicklung angesehen werden. Dieser Ansatz steigert nicht nur die Beziehungsqualität bei Menschen mit Demenz sondern auch die Mitarbeiterzufriedenheit.

Ein bewusster und kritisch hinterfragter Umgang mit Psychopharmaka in der Altersmedizin

Ein bewusster und kritisch hinterfragter Umgang mit Psychopharmaka in der Altersmedizin

von Tobias Münzenhofer (Kommentare: 0)

Der bewusste und kritisch hinterfragte Umgang mit Psychopharmaka in der Altersmedizin liegt neben den Fachärzten auch bei den Pflegefachkräften. Pflegefachkräfte sollten, um sich nicht selbst in ihrer Fachlichkeit zu degradieren, diese Fachkompetenz nicht alleine den Ärzten überlassen. Obwohl antipsychotische Medikamente im Einsatz gegen herausforderndes Verhalten wenig Wirkung zeigen und alle Leitlinien angesichts riskanter Nebenwirkungen nicht-pharmakologische Möglichkeiten empfehlen, erhalten etwa 50% aller Heimbewohner mit Demenz weiterhin eben diese Medikamente. Bekannt ist, dass diese Medikamente in über 80% der Fälle abgesetzt werden können, ohne dass das herausfordernde Verhalten wiederkommt.

DNQP Expertenstandard ´Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz´ - Fortbildung

Führungskräfte vs. Rollenverständnis Expertenstandard „Beziehungsgestaltung in der Pflege bei Menschen mit Demenz“

von Tobias Münzenhofer (Kommentare: 0)

Diese und ähnliche Eindrücke machen deutlich, dass neben dem Pflege- und Therapeuten-Team, insbesondere sich auch Führungskräfte in einem „Ohnmachtsgefühl“ befinden. Dieses Gefühl von Hilflosigkeit und subjektiv empfundene mangelnde Einflussmöglichkeiten zur Umsetzung dieses Standards geht oft mit Angst, Wut und Frustration einher. Für die Umsetzung dieses Standards kann es daher sinnvoll sein, in interdisziplinärer Zusammenarbeit Entlastungsmöglichkeiten zu erarbeiten und erst dann für jede Profession Arbeitspakete zu entwickeln. Ja, und es stimmt – keine Institution fängt bei dem Thema „Demenz“ bei Null an.

Werdenfelser-Weg-Fachtag

Reflektion zum 5. Fachtag Werdenfelser Weg

von Tobias Münzenhofer (Kommentare: 0)

Durchaus könnte man die von mir aufgeführten Punkte auch im Kontext verstehen und Abhängigkeiten daraus ziehen wie „herausforderndes Verhalten“ reduziert werden kann. Diese kreative Arbeit überlasse ich dennoch jeden Einzelnen. Wie bereits Anfangs erwähnt braucht es nach dieser jetzt erreichten Ausgangslage, auch weiterhin eine gemeinsame Blickrichtung nach vorne und ein ressourcenorientiertes ausloten tragfähiger Lösungen für die Pflegeeinrichtungen.