Modul IV-A Spirale der Gewalt in Pflege-Beziehungen erkennen und benennen

Spirale der Gewalt in Pflege-Beziehungen erkennen und benennen - Fortbildung (Präsenz und Online)

„Beginnt Gewalt bereits dort, wo persönliche Grenzen un-bewusst überschritten werden?“

Spirale der Gewalt in Pflege-Beziehungen erkennen und benennen - Fortbildung
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Gewalt in der Pflege, eines der letzten Tabus in unserem professionellen Tun? Dabei reden wir so viel darüber… und das Tabu ist dabei nicht das Thema an sich, sondern wie wir darüber reden. In der Regel so, als ob es die anderen betrifft, nicht aber mich selbst.

Gewalterfahrungen werden sich im Pflegealltag nie völlig ausschließen lassen. Aber mit passenden und ineinandergreifenden Deeskalations- und Schutzmaßnahmen kann man Gefährdungen und die damit verbundenen psychischen Belastungen deutlich reduzieren. So zeigt auch die Forschung von BGW und UKE: "Werden die Beschäftigten gut auf kritische Situationen und den Umgang mit Gewalt vorbereitet, haben sie ein geringeres Risiko, Gewalt zu erleben, und sie fühlen sich weniger belastet."                                     

Gewalt in der Pflege ist kein bisschen zu bagatellisieren. Sie ist auch Ausdruck von eigener Hilflosigkeit, Grenzüberschreitung und letztendlich ein Hilferuf, der Beachtung braucht. Gewalt in der Pflege ist immer auch im Kontext zu betrachten, wenn wir konstruktiv damit umgehen wollen.

Der Seminarschwerpunkt liegt auf der Gewaltprävention und sich selbst-bezogen auf das Thema zu reflektieren, was Gewalt auslösen kann und wo diese beginnt.

Mögliche Schwerpunkte

  1. Was verstehen wir unter Gewalt in Pflegebeziehungen?
  2. Gewalt gegen Personal & Gewalt gegen Pflegebedürftige
  3. Gewaltformen in der Pflege
  4. Strukturelle und Personale Gewalt
  5. Was bedeutet Gewalt für mich persönlich und was im Team?
  6. Gewaltursachen und Auslöser von Klienten und Pflegenden
  7. Ist eine gewaltfreie Pflege überhaupt möglich?
  8. Vermeidbare Gewalt & Unvermeidbare Gewalt
  9. Elemente der Gewaltprophylaxe in der Pflege

Ziele

Der Seminarschwerpunkt liegt auf der Gewaltprävention und sich selbst-bezogen auf das Thema zu reflektieren, was Gewalt auslösen kann und wo diese beginnt. Hierbei entdecken Teilnehmer eigene Reaktionen und Verhaltensweisen die in einem Moment der Schwierigkeit oder Krise entstehen können und lernen sich hierzu im Erfahrungsaustausch zu reflektieren.

Förderung des Bewusstseins über die eigenen möglichen Reaktionen auf eine „schwierige“ Situation. Hierbei ist es Ziel, dass die Teilnehmer als Team eine Haltung zu einem gemeinsam definierten Gewaltbegriff einnehmen. Teilnehmer lernen Elemente der Gewaltprophylaxe kennen und diskutieren erste Lösungsansätze.

Methoden

Vermittlung von Informationen, Diskussion, Moderation, Erfahrungsaustausch, Gruppen- und Paararbeiten, Rollenspiele, Praxisfallarbeit, Fallbesprechung, Selbstreflektion

Pflegefachdozent: Tobias Münzenhofer

Tobias Münzenhofer

Zielgruppe

Kompetenzentwicklung nach Benner Fortbildungsmodule LICHTBLICKE-DEMENZSTRATEGIE
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Übersicht Fortbildungen

Hier unser Seminarkatalog und Informationen zur (Online) -Fortbildung als Download:

Seminarkatalog LICHTBLICKE-DEMENZSTRATEGIE (8,1 MiB)

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