DNQP Expertenstandard ´Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz´
Inhouse | Präsenz oder online | 4-8 FE | für Pflege, Führung, QM
Es geht nicht um das ´Was´ sondern eher um das ´Wie´
Der DNQP-Expertenstandard „Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz“ beschreibt, wie Pflege das Gefühl stärken kann, gehört, verstanden und angenommen zu werden sowie mit anderen Menschen verbunden zu sein. Damit dies im Alltag gelingt, braucht es personzentrierte Haltung, fachliche Kompetenz und unterstützende Rahmenbedingungen. Führung, Zusammenarbeit und die gelebte Kultur einer Einrichtung haben dabei eine wesentliche Bedeutung.
Die Fortbildung erschließt die fünf Handlungsebenen auf Grundlage der Aktualisierung 2026 und verbindet sie mit konkreten Situationen aus dem Einrichtungsalltag. Gemeinsam betrachten wir, was bereits gelingt, welche Bedingungen Beziehungsgestaltung erschweren und wie jede beteiligte Berufsgruppe zur Weiterentwicklung beitragen kann. Praxisnahe Leitfragen und Reflexionshilfen unterstützen dabei, die eigene Rolle zu klären, das Team zu stärken und umsetzbare Schritte für die Organisation zu entwickeln.
Ihre nächsten Schritte
Angebot anfragen
unverbindliches Angebot
Angebot anfragen
Beschreibung
Beschreibung Herunterladen
herunterladen
Alle Fortbildungen
Übersicht aller Fortbildungen
zur Übersicht
Unser Angebot
Katalog Herunterladen
herunterladen
Zielgruppe
Führungskräfte, Mitarbeitende im Qualitätsmanagement, Praxisanleitende sowie Pflegefachpersonen und weitere an der Versorgung Beteiligte, die personzentrierte Beziehungsgestaltung gemeinsam weiterentwickeln möchten.
Schwerpunkte
- Personzentrierte Haltung, Kompetenzen und Einschätzung individueller Beziehungs- und Unterstützungsbedarfe.
- Gemeinsame Entwicklung von Verstehenshypothesen und deren Bedeutung für Maßnahmenplanung, Fallbesprechungen und Zusammenarbeit.
- Information, Anleitung und Beratung von Menschen mit Demenz und Angehörigen.
- Beziehungsgestaltung im gesamten Pflegealltag und die dafür erforderlichen organisatorischen Bedingungen.
- Laufende Evaluation, gemeinsame Reflexion und Weiterentwicklung der Pflegepraxis.
Über alle Handlungsebenen hinweg betrachten wir Führungsverantwortung, Lernmöglichkeiten, Handlungsspielräume und gegenseitige Unterstützung im Team.
Leitfragen
- Was bedeutet für uns „Beziehungsgestaltung“?
- Was braucht es für eine Beziehungsgestaltung in der Pflege bei Menschen mit Demenz?
- Welche Rolle und Aufgabe habe ich als Führungskraft?
- Was trage ich selbst dazu bei oder möchte ich noch beitragen?
- Wie kann und möchte ich das Team weiter unterstützen?
- Wie kann mich das interdisziplinäre Team dabei unterstützen?
- Wie unterstütze ich mich selbst?
Ziel
Die Teilnehmenden verstehen die zentralen Anforderungen der fünf Handlungsebenen und können diese auf ihren Arbeitsbereich beziehen. Sie reflektieren ihre eigene Haltung und Verantwortung, erkennen Stärken und Entwicklungsbedarfe in der Zusammenarbeit und formulieren konkrete nächste Schritte für eine personzentrierte Pflege- und Organisationskultur.
Mögliche Methoden
Kurze fachliche Impulse, moderierter Erfahrungsaustausch, Reflexion konkreter Alltagssituationen, Paar- und Gruppenarbeit sowie die Arbeit mit den Praxishilfen zur Beziehungsgestaltung und Organisationsentwicklung.
Dauer
Empfohlen werden 8 Fortbildungseinheiten à 45 Minuten. Eine Durchführung mit 4 Fortbildungseinheiten ist mit vereinbarter Schwerpunktsetzung möglich.