Klientenorientierte Praxisfallbegleitung bei Menschen mit Demenz

Klientenorientierte Praxisfallbegleitung bei Menschen mit Demenz

Training near the Job

Klientenorientierte Praxisfallbegleitung bei Menschen mit Demenz
(c) stock.adobe.com

Für Begleitpersonen von ´MENSCHEN mit demenz´ stellt das veränderte Verhalten der Betroffenen eine große Herausforderung dar.

Der Umgang mit ´MENSCHEN mit demenz´ fällt uns schwer und lässt uns manchmal fast hilf- oder ratlos in der Situation zurück.

Übrigbleiben – auf keinen Fall gewollt – nicht selten Frust oder Aggression auf Seiten des Betroffenen sowie dessen Angehörigen und dem Pflege- und Betreuungsteam.

Diese Praxisfallbegleitung hilft die geistige Einstellung von Mitarbeitern, die Ausrichtung auf das Befinden, die Bedürfnisse und Erwartungen des Klienten durch Wahrnehmung, Einschätzung, Bewertung und Beobachtung zu fördern. Hierfür setzen die Handelnden ihre berufliche sowie ihre soziale Kompetenz, Empathie und Erfahrung ein.

Eine lösungs- und patientenorientierte Praxisfallbegleitung zeigt Ihren Pflege- und Betreuungsteam sowie Angehörigen neue Wege die sich positiv auf das herausfordernde Bewohnerverhalten und Zusammenarbeit auswirken.

Im Vordergrund dieser Praxisfallbegleitung steht zu dieser komplexen Erkrankungssituation die Akzeptanz der Krankheit selbst sowie die Neu- beziehungsweise Umgestaltung der bisher gescheiterten Lösungsversuche.

Voraussetzung ist die Bereitschaft zum gemeinsamen Handeln, Tun und Beobachten der konkret belastenden Situation vor Ort und Reflexion.

Neben der psychosozialen Begleitung dieser Belastungssituation ist die Klientenorientierte Praxisfallbegleitung bei Menschen mit Demenz:

  • Vermittlungsorientiert
  • Verhaltensorientiert
  • Handlungsorientiert
  • Systemisch

Schwerpunkte

  • Demographische Entwicklung / Veränderung der Altersstruktur
  • Vertiefende Kenntnisse vom Krankheitsbild, Diagnostik, Abgrenzung, Verlauf, Prävention und Therapie
  • Häufigste Demenzformen und deren häufigsten Verhaltensweisen
  • Spezielle Methoden und Konzepte / nichtmedikamentöse Therapie der Demenz
  • Rechtliche Aspekte und Umgang mit Betroffenen und Angehörigen

Ziel

Die Teilnehmer erlernen anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse (u. a. S3-Leitlinie Demenz; 2016, DNQP Expertenstandard "Beziehungsgestaltung in der Pflege von ´MENSCHEN mit demenz´) ein vertiefendes pflegerisches Verständnis zum Krankheitsbild.

Dieses Verständnis dient als wichtigste Grundlage für das Einfühlen in die subjektive Erlebenswelt der Betroffenen.

Die eigene pflegefachliche Krankenbeobachtung wird ausgebaut, um diese in eine interdisziplinäre Zusammenarbeit (Therapie, Früherkennung, Beratung) selbstbewusster und fachlich mit einzubringen.

Dauer

Empfohlen 8 FE (1 FE á 45 Min) z. B. 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr (inkl. Pausenzeiten 90 Min)

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Referent: Tobias Münzenhofer

Tobias Münzenhofer

Zielgruppe

Kompetenzentwicklung nach Benner Fortbildungsmodule LICHTBLICKE-DEMENZSTRATEGIE
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