Demenz als Synonym einer heterogenen Krankheitsgruppe
Inhouse | Präsenz oder online | 4-8 FE | für Pflege und Betreuung
Demenz ist keine einheitliche Erkrankung, sondern umfasst unterschiedliche Krankheitsbilder mit jeweils eigenen Ursachen, Verläufen und Auswirkungen. Für Pflege- und Betreuungsteams ist dieses Verständnis eine wichtige Grundlage, um Veränderungen differenziert zu beobachten und Menschen mit Demenz nicht vorschnell über einzelne Symptome zu beurteilen.
Die Fortbildung verbindet Grundlagen zu Demenzformen mit pflegefachlicher Krankenbeobachtung und dem Blick auf die subjektive Erlebenswelt.
Teams lernen, Beobachtungen fachlich einzuordnen, Ressourcen und Bedürfnisse besser zu erkennen und ihre Wahrnehmungen sicherer in die interprofessionelle Zusammenarbeit einzubringen.
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Schwerpunkte
- Demographische Entwicklung / Veränderung der Altersstruktur
- Vertiefende Kenntnisse vom Krankheitsbild, Diagnostik, Abgrenzung, Verlauf, Prävention und Therapie
- Häufigste Demenzformen und deren häufigsten Verhaltensweisen
- Spezielle Methoden und Konzepte / nicht-medikamentöse Therapie der Demenz
- Rechtliche Aspekte und Umgang mit Betroffenen und Angehörigen
Ziel
Die Teilnehmer erlernen anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse (u. a. S3-Leitlinie Demenz; 2023, DNQP Expertenstandard "Beziehungsgestaltung in der Pflege von ´MENSCHEN mit demenz´) ein vertiefendes pflegerisches Verständnis zum Krankheitsbild.
Dieses Verständnis dient als wichtigste Grundlage für das Einfühlen in die subjektive Erlebenswelt der Betroffenen.
Die eigene pflegefachliche Krankenbeobachtung wird ausgebaut, um diese in eine interdisziplinäre Zusammenarbeit (Therapie, Früherkennung, Beratung) selbstbewusster und fachlich mit einzubringen.
Methoden
Vermittlung von Informationen, Diskussion, Moderation, Erfahrungsaustausch, Gruppen- und Paararbeiten, Praxisfallarbeit
Dauer
Empfohlen 8 FE (1 FE á 45 Min) z. B. 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr (inkl. Pausenzeiten 90 Min)