Resilienz und Selbstfürsorge in der Pflege

Resilienz und Selbstfürsorge in der Pflege - Inhouse-Fortbildung

als Präsenz- oder Online-Fortbildung

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Resilienz ist die Fähigkeit eines Menschen, erfolgreich mit fordernden oder belastenden Lebenssituationen umzugehen - ein Schutzschild gegen Stress. Resilienz und Selbstfürsorge sind wichtige Schutzfaktoren, um die mentale Gesundheit zu erhalten.

Mitarbeitende in der Pflege sehen sich in ihrer täglichen Arbeit besonderen Herausforderungen gegenüber. Stress durch hohe körperliche und psychische Belastungen gehört zum Alltag. Zeitdruck, akuter Fachkräftemangel, der tägliche Umgang mit Erkrankung und Tod, Schichtarbeit oder sich verändernde Anforderungen durch Digitalisierung und zunehmende Dokumentationspflichten sind nur einige Stressoren, mit denen Pflegekräfte umgehen müssen. Dabei kommt die Selbstfürsorge nicht selten zu kurz. Menschen in helfenden Berufen gehören zu den Berufsgruppen mit der größten Burnoutgefährdung.

Die Erfüllung der individuellen Bedürfnisse der PatientInnen und der wertschätzende Umgang mit Angehörigen erfordert Gelassenheit. Hier kann ein Resilienztraining unterstützen. Wer gut für sich selbst sorgt, hat die Kraft, für andere zu sorgen. Eine hohe persönliche Resilienz, eine gute Teamresilienz und Strategien für einen gesunden Umgang mit Stress können helfen, die eigene mentale Gesundheit bei der Arbeit in der Pflege zu erhalten und den Anforderungen des Arbeitsalltags gestärkt zu begegnen. Ein Resilienztraining unterstützt gezielt dabei, die eigenen Ressourcen und die des Teams zu nutzen, Selbstfürsorge im Alltag zu etablieren und den täglichen Anforderungen gelassener zu begegnen.

Inhalte

Individuelle Resilienz

  • Definition und Schutzfaktoren der individuellen Resilienz
  • Resilienz und Stress: Ursachen und Auswirkungen von Stress auf Körper, Emotionen und Gedanken; Resilienzfaktoren zur Stressbewältigung nutzen
  • Selbstfürsorge in der Pflege: Stressoren im Arbeitsalltag identifizieren und Kraftgeber zum Ausgleich etablieren
  • Umgang mit Emotionen und Möglichkeiten der Selbstregulation im Umgang mit PatientInnen, Angehörigen und KollegInnen
  • Praktische Übungen und alltagstaugliche Interventionen für einen gesunden Umgang mit Stress und zur Stärkung der individuellen Resilienz mit Methoden aus den Bereichen Positive Psychologie und Achtsamkeit

Teamresilienz

  • Definition und Faktoren der Teamresilienz: was Teams resilient macht und wie sich Mitarbeitende in der Pflege gegenseitig stärken können
  • gemeinsame Werte im Team identifizieren und leben
  • Sinn und Sinnhaftigkeit als Quelle der Motivation in Pflegeberufen
  • Praktische Übungen und alltagstaugliche Interventionen zur Förderung der Teamresilienz für den Arbeitsalltag in der Pflege: Erfolge wahrnehmen, Stärken der Teammitglieder würdigen, Wertschätzung kommunizieren und Ressourcen aktivieren

Ziele

Die Resilienz der Mitarbeitenden und des Teams wird gestärkt. Eine hohe Resilienz ist gut zur Burnoutprävention geeignet und hilft, die mentale Gesundheit der TeilnehmerInnen zu erhalten. Die Fortbildung bietet Möglichkeiten zur Stressbewältigung, Stressreduktion und Selbstfürsorge, die sich auch in einen fordernden Arbeitsalltag gut integrieren lassen.

Methoden

Der Workshop beinhaltet kurze Blöcke mit wissenschaftlich fundiertem und gleichzeitig kurzweilig aufbereitetem Input zu den genannten Themen. Der Schwerpunkt liegt auf praktischen Übungen zur Förderung der persönlichen Resilienz, der Selbstfürsorge und der Teamresilienz, zur Stressbewältigung und zur Nutzung der individuellen Ressourcen.

Die Übungen werden abwechslungsreich und vielseitig gestaltet (Einzelarbeit, Zweiergruppen, Teamarbeit in der Gruppe, Arbeit mit Resilienz-Lotsenplanen, Arbeitsblätter, alltagstaugliche und praxisorientierte Übungen, Austauschrunden).

Begleitet wird der Workshop durch individuell und kreativ gestaltete Bild-Text-Kombinationen, um die Inhalte nachhaltig in der Erinnerung zu verankern.

Im Anschluss an die Veranstaltung erhalten die TeilnehmerInnen ein PDF mit den erarbeiteten Inhalten zur nachhaltigen Sicherung des Erlernten.

Zielgruppe

Mitarbeitende und Teams in der ambulanten oder stationären Pflege.

Dauer

Empfohlen 8 FE (1 FE á 45 Min) z. B. 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr (inkl. Pausenzeiten 90 Min)

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Trainerin: Tatjana Utz

Tatjana Utz

Nach §§ 43b, 53b SGB XI Richtlinien zur Qualifikation von Betreuungskräften

Das Thema „Demenz“ ist komplex. - Unser Qualitätsanspruch für Schulungsmaßnahmen nach den Richtlinien §§ 43b, 53b SGB XI Ihrer Betreuungskräfte wie Betreuungsassistenten für Menschen mit Demenz ist hoch.

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