Schmerzen im hohen Alter erkennen und begleiten
Inhouse | Präsenz oder online | 4-8 FE | für Pflege und Betreuung
Auch als öffentliche Fortbildung
Termin: 29.09.2026 von 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstaltungsort: Online
Ein geeignetes Schmerzmanagement im hohen Alter – systematisch erfassen, individuell handeln
Schmerzen sind bei hochaltrigen Menschen häufig Teil komplexer gesundheitlicher Situationen. Multimorbidität, chronische Erkrankungen, funktionelle Einschränkungen, Polypharmazie sowie psychische und soziale Faktoren können Schmerzerleben, Schmerzausdruck und Behandlung beeinflussen. Beschwerden werden dabei nicht selten vorschnell dem Alter oder bereits bekannten Erkrankungen zugeschrieben.
Die Fortbildung vermittelt ein differenziertes Verständnis von Schmerzen im hohen Alter. Geeignete Assessmentverfahren, Schmerzbiografie, akute und chronische Schmerzsituationen sowie medikamentöse und nicht-medikamentöse Möglichkeiten werden praxisnah eingeordnet. Gemeinsam wird reflektiert, wie Schmerzen systematisch erfasst, Maßnahmen begründet abgeleitet und deren Wirkung im Verlauf überprüft werden können.
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Schwerpunkte
- DNQP-Expertenstandard „Schmerzmanagement in der Pflege“
- S3-Leitlinie GeriPAIN
- Schmerzempfindung und mehrdimensionales Schmerzerleben
- Besonderheiten von Schmerzen im hohen Alter
- Schmerzformen und chronische Schmerzen
- Schmerzbiografie und Schmerzassessment
- medikamentöse Schmerztherapie
- nicht-medikamentöse Schmerzlinderung
- interprofessionelle Zusammenarbeit und Verlaufskontrolle
Ziel
Die Teilnehmenden erweitern ihre Kompetenz, Schmerzen bei hochaltrigen Menschen differenziert zu erkennen und einzuschätzen. Sie reflektieren ihr berufliches Handeln und entwickeln praxistaugliche Möglichkeiten für ein systematisches Schmerzmanagement.
Methoden
Vermittlung von Informationen, Diskussion, Moderation, Erfahrungsaustausch, Gruppen- und Paararbeiten, Praxisfallarbeit, Fallbesprechung, Selbstreflektion
Dauer
Empfohlen 8 FE (1 FE á 45 Min) z. B. 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr (inkl. Pausenzeiten 90 Min)